Aufbohrschutz bei Schließzylindern: Sicherheit vor dem Bohrer

K&I Schlüsseldienst Author
23.03.2025
5 Minuten
Aufbohrversuch bei einem Schließzylinder mit Aufbohrschutz

Inhaltsverzeichnis:

Intro: Was ist ein Aufbohrschutz?
Tipp 1: Warum ist Aufbohrschutz so wichtig?
Tipp 2: Wie funktioniert der Aufbohrschutz?
Tipp 3: Relevante Normen und Zertifizierungen (DIN, EN, VdS)
Tipp 4: Woran erkennt man einen Zylinder mit Aufbohrschutz?
Tipp 5: Unterschiede zwischen einfachen und hochwertigen Zylindern
Tipp 6: Produktbeispiele mit effektivem Aufbohrschutz
Fazit: Der Aufbohrschutz ist essentiell und ein Qualitätsmerkmal

Was ist ein Aufbohrschutz?

Aufbohrschutz bezeichnet eine Sicherheitsmaßnahme im Schließzylinder, die das gewaltsame Aufbohren des Schlosses erheblich erschwert. Genauer gesagt schützt er den Zylinderkern (das Innenteil, in das der Schlüssel gesteckt wird) und oft auch das Zylindergehäuse vor Bohrangriffen.

Ohne diesen Schutz könnten Einbrecher die im Zylinder befindlichen Stifte einfach wegbohren, den Mechanismus zerstören und so den Zylinder drehen, um die Tür zu öffnen. Beim Aufbohren wird meist versucht, mit einem Metallbohrer die Sperrstifte im Schlosskern zu entfernen.

Schließzylinder ohne Bohrschutz lassen sich so in kurzer Zeit öffnen – oft reicht schon ein normaler Akkuschrauber aus.

Aufbohrgeschützte Zylinder setzen dem Bohrer hingegen besondere Hindernisse entgegen: Stifte oder Platten aus extrem hartem Material, die sich nur aufwendig durchbohren lassen.

Das Ziel ist klar – dem Einbrecher Zeit und Werkzeugkosten, bis er frustriert aufgibt. Denn je länger ein Bohrangriff dauert und je mehr Lärm er macht, desto größer das Risiko, entdeckt zu werden.

Ein guter Aufbohrschutz soll den „schnellen Einbruch per Bohrer“ so unattraktiv wie möglich machen. Oftmals geben Täter dann auf und suchen sich ein leichteres Ziel.

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K&I Schlüsseldienst & Schließtechnik GmbH
Sicherheitsexperte